
Im Gymnasium ist er als Eimsbüttler ein Außenseiter, ihm wird der Spitzname „Eimsbüttel“ verpaßt.
Schon in der Schulzeit schreibt Carl Albert erste Gedichte.
Eine Erinnerung in ‚Kabinett der kleinen Freuden‘ Seite 186 unter der Überschrift ‚Das stumme Konzert‘: Es war in meiner Schülerzeit, als ich mal wieder mit meinem Freund Robert [Pomfrett] über den Spielbudenplatz auf St. Pauli bummeln ging. Nun, wo es etwas zu gaffen gab, wo schon andere standen, da blieben auch wir stehen. Was gab es denn da? Um einen Kasten, Hände in den Taschen, stand im Kreis eine Gruppe von Männern, die alle je zwei lange dünne Gummischläuche in den Ohren stecken hatten. Ja, was war denn das? Es war wie ein Spuk. Aus dem Kasten, der wie ein Polyp mit seinen Fangarmen um sich griff, schlängelten sich diese Schläuche in die Ohren der Männer, und während in dem Kasten lautlos eine Grammophonplatte rotierte, schwelgte jeder für sich, dem Opiumraucher gleich, einem unfaßbaren Genuß hingegeben, offenbar in den Wonnen der reinsten Sphärenmusik. Jedenfalls dem Lächeln auf ihren Gesichtern nach zu schließen, war es so. Neugierig genug waren wir ja nun, aber die Sache war uns denn doch zu unappetitlich, und so verabschiedeten wir uns schleunigst von diesem unvergeßlichen Polyhorchverein, ohne uns seiner speziellen Genüsse versichert zu haben. „Suum cuique!“ trösteten wir uns, was Robert für diesmal mit „Jedem sein Gequiek“ übersetzte.‘